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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen der Saleo Property Management GmbH, Holunderweg 12, 65207 Wiesbaden (nachfolgend „Saleo" oder „Anbieter") und ihren Kunden über die Nutzung der Saleo OS Plattform.

Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, Saleo stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

Für die Tätigkeit als Verwalter einer Wohnungseigentümergemeinschaft gilt zusätzlich der jeweilige Verwaltervertrag. Bei Widersprüchen gehen die Regelungen des Verwaltervertrages diesen AGB vor.

§ 2 Leistungsbeschreibung

Saleo stellt eine webbasierte Software-as-a-Service (SaaS) Plattform zur Verwaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) bereit. Die Plattform umfasst insbesondere:

Die konkreten Funktionen und der Leistungsumfang ergeben sich aus der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung auf saleo-pm.de.

§ 3 Vertragsschluss

Der Vertrag kommt durch die Registrierung des Kunden auf der Plattform und die Bestätigung durch Saleo zustande. Saleo ist berechtigt, Registrierungsanfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

§ 4 Nutzerkonten und Zugangsdaten

Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Die Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet.

Bei Verdacht auf missbräuchliche Nutzung ist Saleo unverzüglich zu informieren.

§ 5 Pflichten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich:

§ 6 Verfügbarkeit

Saleo bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Plattform. Eine unterbrechungsfreie Verfügbarkeit wird nicht geschuldet.

Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit in verkehrsarmen Zeiten durchgeführt und vorher angekündigt.

§ 7 Preise und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preise gemäß aktueller Preisliste auf saleo-pm.de. Die dort angegebenen Preise sind Endpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.

Die Vergütung ist monatlich zu zahlen. Das Nähere, insbesondere Abrechnungszeitraum und Zahlungsweise, regelt der individuelle Vertrag.

Preiszusagen, die für einen bestimmten Kundenkreis ausdrücklich als dauerhaft bezeichnet werden, gelten für die Laufzeit des jeweiligen Vertrages unverändert.

§ 8 Datenschutz und Datensicherheit

Saleo verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).

Die Details zur Datenverarbeitung ergeben sich aus unserer Datenschutzerklärung.

Bei Auftragsverarbeitung im Sinne des Art. 28 DSGVO schließen die Parteien einen separaten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).

§ 9 Haftung

Saleo haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung von Saleo, seinen gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Ebenso haftet Saleo unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei arglistigem Verschweigen eines Mangels und im Umfang einer übernommenen Garantie.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet Saleo nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesen Fällen auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Eine Haftung für Datenverluste ist auf den Aufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden für die Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre.

Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

§ 10 Vertragslaufzeit und Kündigung

Die Laufzeit und Kündigungsmodalitäten ergeben sich aus dem individuellen Vertrag zwischen Saleo und dem Kunden.

Nach Vertragsende werden die Daten des Kunden gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen und den Vorgaben der Datenschutzerklärung gelöscht oder zurückgegeben. Der Kunde kann seine Daten vor Vertragsende jederzeit in einem maschinenlesbaren Format exportieren.

§ 11 Änderungen dieser AGB

Saleo kann diese AGB ändern, wenn dies zur Anpassung an geänderte Gesetze, Rechtsprechung oder technische Rahmenbedingungen erforderlich ist oder um neue Funktionen der Plattform abzubilden.

Saleo kündigt Änderungen mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform an und weist auf die geänderten Regelungen hin. Der Kunde kann den Änderungen widersprechen. Widerspricht er, kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des geplanten Wirksamwerdens der Änderung kündigen; bis dahin gelten die bisherigen Bedingungen weiter. Ein Schweigen des Kunden gilt nicht als Zustimmung.

§ 12 Schlussbestimmungen

Anwendbares Recht

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Gerichtsstand

Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis Wiesbaden. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

Stand: 11.08.2026 · Version 1.1

Bei Fragen zu diesen AGB wenden Sie sich bitte an legal@saleo-pm.de.